Unsere Abteilung "Dauemer Bühnendrachen"

(Leitung: Jessica Berdick, Im Kornfeld 17, 63691 Ranstadt, Tel. (0 60 41) 8 22 54 40)

Aktuell

Theateraufführungen 2018

Die „Dauemer Bühnendrachen“ führen am 16. und 17. November 2018 in der Gemeindehalle die Kriminalkomödie in drei Akten „Stirb schneller, Liebling“ von Hans Schimmel auf.

Zum Inhalt: Kurt Kniesebeck (Georg W. Gilbert) ist ein erfolgreicher Unternehmer, dafür aber umso unglücklicher in der Ehe mit seiner Frau Paula (Susanne Wirth). Auch diese ist wenig angetan von Kurts Leidenschaft für Fußball und noch weniger über seine Liaison mit seiner Sekretärin Susanne (Lisa Körpert). Dafür liebt sie Pferde umso mehr und würde gerne Kurts Toilettenpapierfabrik verkaufen, um mit dem Geld ein Gestüt zu erwerben. Dass die Schwester von Kurt - Caroline Kniesebeck (Rita Heigl)- sich nur für Männer interessiert, verbessert die Situation auch nicht gerade. Der Ehekrieg ist vorprogrammiert und die beiden Ehepartner fassen gleichzeitig den Entschluss einen Killer zu engagieren, der den jeweils anderen umbringt. Dass sie auch bei der Auswahl eines solchen nicht gerade ein glückliches Händchen haben, zeigt sich daran, dass die beiden Exemplare dieses Berufsstandes (Carmen Weibrecht und Marvin Störzle) bisher nicht gerade erfolgreich waren. Der einzige Ruhepol im Haus ist Butler Johann (Hans Peter Kindel), der nicht nur Wünsche von den Augen seiner Herrschaften ablesen kann, sondern auch über eine sehr spitze Zunge verfügt wenn es sein muss. Diese braucht er auch, weil die Freundin des Hauses Kniesebeck, Luise Koschnick (Jessica Berdick), sich in den Kopf gesetzt hat ihn zu ihrem achten Ehemann zu machen. Das Hausmädchen Agnes (Brigitte Pietsch) wurde von Paula eigentlich nur eingestellt, weil ihre Kurzsichtigkeit sich meistens zum Nachteil von Kurt auswirkt. Hausmechaniker Giovanni (Fredi Magenheimer-Winter) rundet die seltsame Gesellschaft ab, denn egal was er repariert, nichts wird mehr so sein wie es vorher war.

Theateraufführungen 2017

In diesem Jahr wurde am Freitag, den 17.11., und Samstag, den 18.11.,die Komödie „Neurosige Zeiten“ von Winni Abel in der Gemeindehalle aufgeführt.

Aus der Rezension von Inge Müller für den Kreisanzeiger:

Mit Sicherheit war es die funkensprühende Mischung aus furiosem Verwechselspiel, Situationskomik und dem Zusammentreffen menschlicher Schwächen unterschiedlichster Couleur, die dem diesjährigen Theaterstück der Dauernheimer Bühnendrachen des Kulturvereins KVD unter der Regie von Helmut Müller in der Dauernheimer Gemeindehalle eine Extraportion Beifall einbrachte. „Neurosige Zeiten“, so der Titel der Dreiakter-Komödie von Winni Abel, entführte die Zuschauer in die Welt der Phobien, Zwänge und anderer Neurosen, in der man mit etwas gutem Willen und Selbstreflexion durchaus Anteile des eigenen Seelenleben erkennen konnte.

Natürlich muss man nicht gerade mannstoll und sexsüchtig sein wie Agnes Adolon (Carmen Weibrecht), die in adrette Dessous gekleidete Tochter einer reichen Hoteldynastie – die Sehnsucht nach Liebe und Zuneigung wiederum ist wohl menschliches Allgemeingut. Auch Stalkerin Marianne (Susi Wirth), die seit Jahren den Volksmusiksänger Hardy Hammer (Georg W. Gilbert) mit ihren Avancen verfolgte, suchte im Grunde nur eine Schulter zum Anlehnen. Im schüchternen und menschenscheuen, gleichwohl hoch-empathischen Willi (Jürgen Scheibel) mag sich mancher Normalbürger ebenso wiedererkannt haben wie in der von emotionalen Höhen und Tiefen gebeutelten Künstlerin Desirée (Jessica Berdick) und in dem unter Perfektions- und Kontrollzwang stehenden ehemaligen Finanzbeamten Hans (Freddy Magenheimer-Winter).

 

 

Den vollständigen Bericht sowie weitere Fotos finden Sie auf dieser Seite.

 

 

Theater 2016

"Jubel, Trubel, Eitelkeit" hieß die Komödie von Winnie Abel, die unsere Theatergruppe am 18. und 19. November 2016 in der Dauernheimer Gemeindehalle aufführte. Auch diese bereits 17. Aufführung kam beim Publikum wieder bestens an.

Aus dem Bericht von Inge Müller aus dem Kreisanzeiger:

 „Von der Glatze bis zum großen Zeh verschönert Sie Haus Schwanensee“ – unter diesem Motto, bereits im Prolog von Chefarzt Dr. Gernegroß (Jürgen Scheibel) und Generaldirektorin Eisenreich (Lisa Körpert) vorgestellt, begeisterten die „Dauemer Bühnendrachen“ des Kulturvereins Dauernheim KVD jetzt mit einer Doppelaufführung in der Gemeindehalle. Vor amüsiertem Publikum entfaltete die Schauspieltruppe unter der Regie von Helmut Müller das dramatische Geschehen rund um die Schönheitsklinik „Schwanensee“.

 

Den vollständigen Bericht sowie weitere Fotos finden Sie auf dieser Seite.

In diesem Jahr wirkten mit:

(von links) stehend: Kai Uwe Berdick, Melanie Hess, Hans Peter Kindel, Lisa Körpert, Fredi Magenheimer-Winter, Georg Gilbert, sitzend: Jessica Berdick, Rita Raimund, Jürgen Scheibel und Souffleuse Gabi Schmidt. Es fehlt auf dem Bild Andrea Langner.

Theater 2015

"Liebe auf Gut Dünken" hieß das letztjährige Stück, das die "Dauemer Bühnendrachen" des Kulturvereins am 20. und 21. November 2015 mit großem Erfolg in der Gemeindehalle aufführten. Es spielten:

(von links) Georg W. Gilbert (Graf von Dünken), Susanne Wirth (Gräfin von Dünken), Rita Raimund (Orelie Olala), Kai Uwe Berdick (Toby Torf), Brigitte Pietsch (Frau Kalbfleisch), Carmen Weibrecht (Dörte von Dünken), Hans Peter Kindel (Bonito Barroni), Jessica Berdick (Dr. Kosak), Melanie Hess (Ansagerin), Jürgen Scheibel (Jockey Jacky)

Inge Müller hat über die Aufführung einen Artikel für den Kreisanzeiger geschrieben. Der ganze Inhalt kann hier herunter geladen werden.

Rezi Gut Dünken.doc
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DAUERNHEIM (mü). „Rosamunde Pilcher war gestern – jetzt gibt es Liebe auf Gut Dünken“, so lautete das Motto der unterhaltsamen Doppelaufführung, mit der die „Dauemer Bühnendrachen“ unter der Regie von Helmut Müller ihr Publikum in der Dauernheimer Gemeindehalle unterhielten. Vor vollbesetzten Rängen entfaltete sich eine Persiflage vom Feinsten, die sich Kitsch, Drama und die emotionale Berg-und-Talfahrt von Serien, Soaps und Telenovelas zur Zielscheibe genommen hatte. Diese satirisch bis ironisch-absurde Ausrichtung des Stückes von Michael Zeeb und  Frank M. Ziegler – letzerer einst selbst Serienautor bei RTL – musste man als Zuschauer allerdings zwingend mitbekommen und einordnen können: Dann wurde der Theaterabend ein subtiler Genuss, mit perfekter Rollenbesetzung, wundervoll exaltierten Dialogen, bissigem Humor und überraschenden Wendungen bis zu letzten Sekunde.

Szenenfotos von der Generalprobe gibt es auf dieser Seite.

Theater 2014

Unser Team: hinten (von links) Regisseur Helmut Müller, Georg W. Gilbert, Susanne Wirth, Kai Uwe Berdick, Hans Peter Kindel, Jürgen Scheibel, Jochen Dechert, Melanie Hess, vorne Rita Raimund, Jutta Sittner, Jessica Berdick, Souffleuse Carmen Weibrecht, Andrea Langner und Gabi Schmidt.

Die "Dauemer Bühnendrachen" zeigten am Freitag, den 21.11., und Samstag, den 22.11.14., die Komödie in drei Akten "Für die Familie kann man nichts" von Hans Schimmel unter der Regie von Helmut Müller.
Das Stück spielt im Wohnraum der Familie Beierle, in der nur Friedhelm (Georg W. Gilbert) einigermaßen normal erscheint. Seine Brüder, der stotternde und allerlei Unsinniges erfindende Hubbi (Jürgen Scheibel) sowie der Computerfachmann und Leichenwagen fahrende Willi (Hans Peter Kindel) sorgen dagegen für einiges Chaos. Ihre Schwestern Hermine (Susanne Wirth), nicht gerade reinlich und spiritistisch begabt, und Gertrud (Jutta Sittner) mit der Vorliebe für reichliches Essen tragen auch nicht dazu bei, Friedhelms Verlobten Doris (Rita Raimund) heile Welt vorzuspielen. Hermines ebenfalls stotternde Freundin Gundula (Andrea Langner), Verfassungsschützer Gerd (Kai Uwe Berdick), Nachbarin Traudel (Melanie Hess), Schülerin Anna (Jessica Berdick) und Putzfrau Frieda (Gabi Schmidt) und nicht zuletzt eine zwischengelagerte Leiche (Jochen Dechert) komplettieren das Durcheinander.

Einen Bericht von Inge Müller aus dem Kreisanzeiger kann man nachfolgend herunterladen, und Szenenfotos sind auf dieser Seite zu finden.

Friedhelm Beierle.doc
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Über die Abteilung

Schon zu Zeiten, als es noch kein Fernsehen gab, wurde in Dauernheim wie auch in anderen Gemeinden gerne Theater gespielt. Heute ist dieses schöne Hobby wieder "in", wie die vielen neuen Laienspiel- und Amateurtheater zeigen. Sie erfreuen sich auch großen Zuspruchs und kommen beim Publikum bestens an. So blieb es nicht aus, dass sich auch in Dauernheim wieder Interesse am Theaterspielen regte. Auf Initiative des regieerfahrenen Harry Bohler wurde im Jahre 1998 eine Theatergruppe als eigene Abteilung etabliert, die beim Familienabend im Dezember 1998 mit einer kleinen Groteske "Die alte Mär von Liebe und Tod" (s. Bild rechts) debütierte.

 

Die anfangs noch kleine Gruppe fand nach und nach weitere Mitstreiter, so daß bereits im folgenden Jahr der abendfüllende Schwank "Die Gedächtnislücke" auf die Bühne der Gemeindehalle gebracht werden konnte. Es folgten dann 2001 "Zwei Detektive und keiner blickt durch", 2002 "Ein turbulentes Wochenende", 2003 "Ärger beim Kronen-Max" (s. Bild unten), 2004 "Polnische Wirtschaft oder Gute Lügen leben länger", 2005 "Kurzschlüsse", 2006 "Schlitz im Kleid", 2007 "Das Orakel vom Jungfrauenhof", 2008 "Die verdammte Erbschaft", 2009 "Schöne Ferien", 2010 "Im Paradies gibts keine Engel mehr", 2011 "Napoleon ist an allem schuld", 2012 "Kennen Sie Herrn Large Mother?" und 2013 "Wer hat schon Angst vor Dr. Wolf". Daneben ist die Gruppe auch immer wieder mit kleineren Sketchen bei Familienabenden und Seniorennachmittagen vertreten. Heute hat die Abteilung, zu der außer den Schauspielern natürlich auch die Helfer bei Bühnenbau, Licht- und Tontechnik, Schminken und Requisite gehören, 22 Mitglieder.

Auch diese Abteilung würde sich selbstverständlich über weiteren Zulauf freuen. Theaterspielen macht Freude, nicht nur den Zuschauern, die sich immer wieder bestens unterhalten fühlen, sondern auch den Spielerinnen und Spielern, wobei die Mühen des Lernens und die Aufregung vor der Premiere durch den Spaß beim Vorbereiten und Proben mehr als aufgewogen werden.

Letztes Update 7.11.2018 (Startseite + Verein/Theater + Dorf/TermineBild der Woche)

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Kulturverein Dauernheim e.V.

Siegfried Urban, Borngasse 13, 63691 Ranstadt

Tel. 06035/2690

email: info@kvdauernheim.de