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Mo

09

Jul

2018

Haus der Begegnung eingeweiht

Mit großer Freude nehmen Pfarrer Martin Stenzel, Ortsvorsteherin Marion Stroh, Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel und Vereinsvorsitzende Roswitha Petzold das Dauernheimer Haus der Begegnung offiziell in Betrieb.

Am Ende waren alle Probleme und Verzögerungen vergessen: Im Rahmen eines fröhlichen Sommerfests übergab Ranstadts Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel das frisch renovierte und umgebaute Dauernheimer Haus der Begegnung offiziell seiner Bestimmung. Die Gemeinde Ranstadt als Eigentümerin des ehemaligen Feuerwehrstützpunkts habe den Gedanken, an dieser Stelle einen zentral gelegenen generationen- und ortsteilübergreifenden Dorftreff zu schaffen, von Anfang an unterstützt, so Reichert-Dietzel.

Ein Baumeister habe einmal gesagt: "Wenn man Großes vorhat und einen Turm bauen will, sollte man lange beim Fundament verweilen." Die Zeitspanne von den ersten Ideen zu einem Integrierten Entwicklungskonzept (IKEK) zur Dorferneuerung in Dauernheim bis zum Einweihungstag sei mit sieben Jahren tatsächlich lang gewesen. Davon seien drei Jahre auf die konkrete Beschäftigung mit dem Projekt "Dauernheimer Haus der Begegnung" entfallen. Auf diesem soliden Fundament, das unter anderem auch einen Nutzungsvertrag zwischen Gemeinde und dem am 1. April 2016 ins Leben gerufenen Verein "Dauernheimer Haus der Begegnung" beinhalte, könne nun aufgebaut werden. Reichert-Dietzel dankte allen Aktiven und Helfern um Vereinsvorsitzende Roswitha Petzold sowie dem Bauamt der Gemeinde unter Führung von Karl-Heinz Hoppe, die den Prozess begleitet und nun erfolgreich abgeschlossen hätten. "In Dauernheim haben Vereinsleben, Zusammenhalt und Projekte im Dienste der Gemeinschaft, wie einst die Gemeindehalle, Tradition. Dies hat schon Richard Waltz in der Festschrift zum 1200-jährigen Bestehen dieses aktiven Dorfes hervorgehoben", unterstrich Reichert-Dietzel. "Das Haus der Begegnung ist auf diesem Gebiet ein weiterer Meilenstein und besitzt durchaus Vorbildcharakter für die Gesamtregion. Ich wünsche allen, die sich hier aufhalten, von Herzen gute Begegnungen und Gespräche - über Generationen, Ortsteile, Herkunft und kulturelle Prägung hinweg", so Ranstadts Bürgermeisterin.

Als Vorsitzende des Vereins "Dauernheimer Haus der Begegnung" und ehemalige Ortsvorsteherin hatte Roswitha Petzold zuvor noch einmal die Entwicklung Revue passieren lassen, von der Bürgerbefragung, bei der sich mehr als 90 Prozent der Einwohner für eine kommunikative Umnutzung des alten Feuerwehrstützpunkts aussprachen, über die ersten Aktivitäten, die überwältigenden Sach- und Finanzspenden, die Umbauphase und die auftretenden Verzögerungen bis zur jetzigen Einweihung und den Zukunftsperspektiven. "Drei Jahre sind eine lange Zeit - aber nicht zu lange, um jetzt auf dem bereits Begonnenen aufzubauen", sagte Petzold, die an erster Stelle allen Helfen und den inzwischen 132 Vereinsmitgliedern, den beteiligten Baufirmen SMB Nidda (Elektroarbeiten) sowie der Schreinerei Hess in Bobenhausen und nicht zuletzt der Gemeinde Ranstadt dankte, die 40 Prozent der Umbaukosten übernimmt. Für die kommende Zeit kündigte sie eine Wiederaufnahme aller bisherigen Aktivitäten und das Hinzukommen neuer Aufgabe an.

Für die evangelische Kirchengemeinde Dauernheim-Blofeld sprach Pfarrer Martin Stenzel ein Gruß- und Segenswort, in dem er unter anderem Martin Buber mit den Worten zitierte: "Alles wirkliche Leben ist Begegnung." Stenzel hob die Bedeutung realen Kontaktes zwischen Menschen gerade in Zeiten virtueller sozialer Netze hervor. Auch in puncto Lebensqualität auf dem Lande nehme das Dauernheimer Haus der Begegnung eine wichtige strukturelle Aufgabe wahr. "Gott segne dieses Haus und alle Menschen die da gehen ein und aus", so Stenzel abschließend.

Ortsvorsteherin Marion Stroh schloss sich seinen Grußworten an, ebenso Doris Schäfer für die Dauernheimer Landfrauen, die zudem die Hoffnung formulierte, rund um das neue Dorfzentrum könne auch der "Tag des Dorfes" eine Renaissance erfahren.
"Mit diesem Sommerfest, dem Ansturm auf das leckere, von viele Helferinnen zu bereitende Mittagessen und das jetzt anstehende Kuchenbüfett hat unser Dauernheimer Haus der Begegnung bereits seiner Feuertaufe bestanden und seine Funktionsfähigkeit unter Beweis gestellt", konstatierte Petzold zufrieden, bevor sie die Festbesucher einlud, bei Kaffee und Kuchen zuzugreifen.

Text und Foto: Inge Schneider im Kreisanzeiger

Mi

02

Mai

2018

Straße nach Ober-Mockstadt wieder offen

Mit dem symbolischen Durchschneiden eines roten Bandes gaben Landrat Jan Weckler, Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel, der stellvertretende Ortsvorsteher von Ober-Mockstadt, Jens Weiser, und Ulrich Hansel, Regionaler Bevollmächtigter Mittelhessen von Hessen Mobil (HM), am Montag die Kreisstraße 197 zwischen Ober-Mockstadt und Dauernheim wieder für den Verkehr frei. Damit endete ein Jahr, in dem neben den Bürgern von Dauernheim auch viele Autofahrer in der Region ungeduldig auf das Ende der Sanierungsarbeiten gewartet hatten.

"Den alten Zustand haben wir alle noch vor Augen", erinnerte Hansel. Die Fahrbahn war nur 4,5 bis fünf Meter breit, wodurch es bei Begegnungen zum Teil sehr eng werden konnte. Dazu war die Deckschicht von Rissen durchzogen und mit Flicken übersät. Wegen der Schäden konnte die Straße in den letzten Jahren auch nicht mehr von Fahrzeugen, die schwerer als 7,5 Tonnen waren, befahren werden.

Hansel betonte den Sicherheitsgewinn, der mit der Sanierung erreicht worden sei. Die Fahrbahn sei auf sechs Meter verbreitert worden. Außerdem seien auf beiden Seiten 1,5 Meter breite befestigte Randstreifen eingebaut worden. Dazu seien einige gefährliche Kurven begradigt worden. ........

(Bild und Text Kreisanzeiger)

Mo

06

Nov

2017

90. Geburtstag eines verdienten Bürgers

Er hat die Einweihung der vom Dorf selbst finanzierten Gemeindehalle Dauernheim im Spätsommer 1928 knapp einjährig auf dem Arm seiner Mutter Bertha miterlebt: Am heutigen Freitag, 3. November, begeht der vielseitig engagierte Dauernheimer Heimatforscher Robert Adam seinen 90. Geburtstag. Wenn es so etwas wie eine lebende Chronik des Ortes gibt, so wird sie sicher durch den seinerzeit als jüngerer von zwei Brüdern in eine Bauers- und Elektrikerfamilie hineingeborenen Jubilar verkörpert.

Bereits mit sechs Jahren trat er in den TV Jahn ein, zudem wurde er jüngster Pfeifer im Spielmannszug. Im Zweiten Weltkrieg wurde Robert Adams älterer Bruder Hermann in Russland als vermisst gemeldet. Für den Jüngeren hieß dies: Die Ausbildung zum Elektriker im Braunkohlenschwelkraftwerk der Hefrag Wölfersheim abschließen, den Traum vom eigenen Studium der Elektrotechnik aufgeben und nach der militärischen Grundausbildung, einem Jahr bei der Ovag und Meisterprüfung den Elektrikerbetrieb seines Vaters Richard übernehmen.

Nach Hausbau und Begründung des Ladengeschäftes in der Langgasse bildete Robert Adam im Laufe seiner Berufstätigkeit 13 Lehrlinge aus und hat viele technische Neuheiten miterlebt. Am 17. September 1955 heiratete er seine Jugendliebe Elly Wahl, 1956 kam Sohn Jürgen, 1959 Tochter Sigrid, 1963 Sohn Ralf zur Welt. Heute bereichern drei Enkel und zwei Urenkel die Familie.

Leidenschaft für Mühlenmodelle

Nach dem Krieg gehörte der Jubilar zu den ersten aktiven Mitgliedern des wiederauflebenden Gesangvereins Eichenkranz, der ihn 2015 zum Ehrenmitglied ernannte. Ebenso ist Robert Adam seit seiner Kindheit der Freiwilligen Feuerwehr verbunden, gehört dem Sportverein FSV Dauernheim an und trat der Dorfverschönerungskommission unter Pfarrer Bertold Schubert bei, einer Vorläuferin des heutigen Kulturvereins Dauernheim KVD, dessen Heimat- und Geschichtsabteilung der Jubilar jahrelang vorstand. Hier entwickelte sich sein Interesse für die Mühlen- und Mühlenstandorte an der Nidda und ihren Nebenflüssen. Deren katastermäßige Erfassung, ebenso wie die Einrichtung der Mühlenmodellausstellung in der Dauernheimer Weidgasse gehören wesentlich zu Adams Lebenswerk.

Ferner sind die Erhaltung und Dokumentation der 54 historischen Dauernheimer Grabsteine, der Anstoß zur Erfassung und Vermessung der annähernd hundert Dauernheimer Felsenkeller, die Mitarbeit an Festschriften und Dorfchroniken sowie an der Übersetzung und systematischen Erfassung des Dauernheimer Kirchen- und Familienbuchs zu nennen, des drittältesten in Hessen. Auf der Basis dieses Wissens führte Robert Adam fast zwei Jahrzehnte lang Interessierte von nah und fern durch den geschichtsträchtigen Ortskern.

Nach dem Tod seiner Ehefrau Elly im Jahr 2008 und dem Schicksalsschlag einer Beinamputation fand der Träger des Ehrenbriefes des Landes Hessen in der Krifteler Germanistin und Jugendpsychologin Ute Büser eine neue Lebensgefährtin, die seine Leidenschaft für Geschichte teilt. »Ein größeres Heim für die Mühlenmodellbauausstellung und junge Hände, die mein Werk fortführen«, so klingen – neben Gesundheit und Familienglück – die größten Wünsche Robert Adams zu seinem runden Geburtstag.
(Bild und Text: Inge Müller in der Wetterauer Zeitung)

Mo

02

Okt

2017

So hat Dauernheim gewählt

Wahlbeteiligung:  59,7 %

 

Erststimmen:
CDU 33,2 % - SPD 31,8 % - Grüne 6,9 % - Linke 5,3 % - AfD 12,3 % - FDP 7,4 %

 

Zweitstimmen:
CDU 29,1 % - SPD 27,1 % - Grüne 6,0 % - Linke 7,3 % - AfD 12,0 % - FDP 12,4 %

in Ranstadt gesamt:
CDU 30,1 % - SPD 29,1 % - Grüne 6,0 % - Linke 5,9 % - AfD 12,9 % - FDP 10,6 %

Di

04

Jul

2017

Förderbescheid für Haus der Begegnung

Wieder ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung des Projekts "Haus der

Begegnung" erreicht!

Der Investitionszuschuss für das"Haus der Begegnung" ist genehmigt. Die Übergabe des Förderbescheides an die Gemeinde Ranstadt erfolgte durch Landrat Joachim Arnold am 21.06.2017 im "Haus der Begegnung".

Die Presseerklärung des Landrates kann als pdf-Datei hier heruntergeladen werden.

Rundbrief-Juni-17-1.pdf
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von links: .Roswitha Petzold, Vorsitzende (Haus der Begegnung), Otmar

Reimuth–Baß, Kassierer (Haus der Begegnung), Karl-Heinz Hoppe, Bau-

verwaltung Gemeinde Ranstadt, Marion Stroh, Ortsvorsteherin Dauern-

heim, Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel, Landrat Joachim Arnold

und Jürgen Adam, stellv. Vorsitzender (Haus der Begegnung) im Vorder-

grund sitzend.

Letztes Update 18.9.2018 (Bild der Woche)

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Anschrift:

Kulturverein Dauernheim e.V.

Siegfried Urban, Borngasse 13, 63691 Ranstadt

Tel. 06035/2690

email: info@kvdauernheim.de