Am Sonntag, 5. April 2026, ist es wieder so weit: Die Erlebniswelt Mühlen öffnet ihre Türen – und mit ihr erwachen rund 40 beeindruckende, voll funktionsfähige Mühlenmodelle aus dem Winterschlaf. Liebevoll restauriert, detailreich gepflegt und bereit, Groß und Klein in die faszinierende Welt der Mühlentechnik mitzunehmen.
Hier wird nicht nur geschaut – hier wird gestaunt, gelernt und erlebt:
Die Modelle laufen live vor den Augen der Betrachter und zeigen wie Mühlen früher gearbeitet haben.
Fachkundige Ausstellungsbetreuer erzählen spannende Geschichten über die mehr als 500 historischen Mühlenstandorte entlang der Nidda und ihrer Nebenflüsse.
Im Multimediaraum tauchen Besucher per Film tief in die Mühlengeschichte ein – inklusive einer beeindruckenden Demonstration, wie ein Mühlstein geschärft wird.
Die Ausstellung ist geöffnet:
Jeden ersten Sonntag von April bis Oktober
Internationaler Museumstag: 17. Mai
Deutscher Mühlentag: 25. Mai
Fronleichnam: 4. Juni
Tag des offenen Denkmals: 13. September
jeweils 14:00–17:00 Uhr
Ein Ausflug für die ganze Familie. Ob Technikfans, Geschichtsinteressierte oder Familien mit Kindern – die Erlebniswelt Mühlen bietet für jeden etwas. Ein Besuch fühlt sich an wie eine kleine Zeitreise in eine Welt, in der Wasser, Holz und Handwerk den Alltag bestimmten.
Sie möchten die Ausstellung exklusiv erleben? Führungen können jederzeit vereinbart werden: Siegfried Urban – Tel. 06035-2690
Am Samstag den 9.September 2023 wurde unser neuer Blickpunkt, eine circa 1,70 Meter hohe Windmühle, für die Erlebniswelt Mühlen installiert.
Unser Dank gilt den fleißigen Helfern.
Ein touristischer Anziehungspunkt unseres Dorfes ist die im Mai 2013 eröffnete Mühlenmodellausstellung des Kulturvereins Dauernheim zunächst in der Weidgasse 12, nach einem Umzug dann am Grillplatz hinter dem Haus Kirchbergstraße 3 in 63691 Ranstadt-Dauernheim. Sie ist vor allem dem Engagement von Robert Adam und seinem Hobby Mühlenforschung zu verdanken. So hat er auch zusammen mit seinem Mitstreiter Hans Zaminer in zehnjähriger Arbeit ca. 540 Mühlenstandorte im Bereich der Nidda aufgesucht, erforscht und in einem Kataster erfasst. Auf einer Wandkarte im Ausstellungsraum sind diese Standorte markiert.
Die Ausstellung will in die Zeit zurückführen, in der die Muskelkraft des Menschen durch natürliche Energiequellen wie Wind und Wasser ersetzt wurden. Der Erfindungsreichtum der Mühlenbauer brachte etwa 180 technische Nutzungsmöglichkeiten hervor und sorgte in Mittelalter und Neuzeit für eine einsetzende industrielle Entwicklung..
Fast originalgetreu sind die erfundenen Techniken in den ausgestellten Modellen nachgebaut worden. Es sind 50 Mühlenmodelle zu sehen, darunter 35 Funktionsmodelle. Es gibt Getreidemühlen, Ölmühlen, Hammerschmieden, Sägewerke, Wasserhebewerke und andere. Die Funktionsmodelle können durch Knopfdruck zum Laufen gebracht werden und vermitteln so dem Besucher einen Eindruck von der Genialität ihrer Erfinder. Noch in der gegenwärtigen Industrie und Technik findet man Anwendungen, die wie zum Beispiel die Archimedische Schraube von ca. 200 v.Chr. aus der technischen Frühzeit stammen und so genial sind, dass auch heute noch nicht darauf verzichtet werden kann.
Die Ausstellung ist an jedem ersten Sonntag in den Monaten von April bis Oktober von 14 bis 17 Uhr geöffnet, zusätzlich am internationalen Museumstag, am "Deutschen Mühlentag", an Fronleichnam im Rahmen des Erdbeerfestes und am "Tag des offenen Denkmals", Jederzeit können Gruppen, Vereine, Schulen oder Kindergärten einen Termin vereinbaren mit unserem Vereinsmitglied Siegfried Urban, Tel. 06035/2690.
Der neue Ausstellungsraum am "Kreuz"