In diesem Jahr wurde am Freitag, den 17.11., und Samstag, den 18.11.,die Komödie „Neurosige Zeiten“ von Winni Abel in der Gemeindehalle aufgeführt.
Zum Inhalt:
Wie empfängt man Besuch in einer Irrenanstalt, ohne dass der Besuch merkt, dass er in einer Irrenanstalt ist? Vor dieser Herausforderung steht Agnes Adolon, Tochter einer reichen Hoteldynastie
(Carmen Weibrecht). Denn ihre Mutter (Rita Raimund) meldet spontan Besuch an – nur dass diese davon ausgeht, Agnes residiere in einer Villa und nicht in der Klapse. Kurzerhand sollen die
Mitbewohner aus Agnes skurriler Psychiatrie-Wohngruppe nun versuchen, wie ganz normale Menschen zu wirken und das wahnwitzige Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf: Der zwangsneurotische Hans
(Fred Magenheimer-Winter) muss den langjährigen Lebenspartner mimen, die wahnhafte Marianne (Susanne Wirth) wird als Haushälterin ausgegeben, die manisch-depressive Künstlerin Desirée (Jessica
Berdick) wird zur Freundin des Hauses erklärt und der menschenscheue Willi (Jürgen Scheibel) soll den ganz normalen Hausmeister spielen – ein Vorhaben, das nach hinten losgehen muss. Zum
Überfluss taucht auch noch anderer ungebetener Besuch auf in Gestalt einer Tupperwaren-Vertreterin (Lisa Körpert), deren Hinscheiden sie mittels Kasperlespiel vor der Klinik-Animateurin Röschen
(Brigitte Pietsch) geschickt verbergen, und des Volksmusik-Sängers Hardy Hammer (Georg W. Gilbert) samt Bild-Fotograf Freddi (Robin Rullmann). Wenn dann Agnes Mutter den Psychiater (Hans-Peter
Kindel) in Gewahrsam nimmt und sogar selbst in der Zwangsjacke landet, läuft das verrückte Verwechslungsspiel völlig aus dem Ruder.
Ein Bericht von Inge Müller für den Kreisanzeiger kann hier herunter geladen werden: