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Letztes Update:
30. April 2005

Anschrift:
Kulturverein Dauernheim e.V.
Siegfried Urban, Borngasse 13, 63691 Ranstadt
Tel. 06035/2690
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Dauernheim, Ortsteil der Großgemeinde Ranstadt,
liegt im Wetteraukreis zwischen Frankfurt und Gießen. Der
Ort mit heute ca. 1.700 Einwohnern wurde erstmals im Jahre 782 in
einer Urkunde des Klosters Fulda erwähnt und hat daher seine
1200-Jahr-Feier schon hinter sich. Doch schon lange vorher war die
Dauernheimer Gemarkung besiedelt. Ausgrabungen auf dem Altenburg-Hügel
in den Jahren 1991 und 1995 belegen eine Siedlung aus der Jungsteinzeit
(Michelsberger Kultur). Aus der Keltenzeit stammt eine ehemalige
Versammlungs-und Gerichtsstätte, das "Wildfrauengestühl",
im Wald oberhalb von Dauernheim.Die
Landschaft wird geprägt von dem breiten Tal der Nidda-Aue mit
weiten Weide- und Ackerflächen, den vom Vogelsberg herlaufenden
flachen Bergrücken und den bewaldeten Bergrücken an den
Talrändern. Treffend beschrieb schon Erasmus Alberus im 16.
Jh. dieses Tal: "Von Nidda fleußt die Nidd fürtan,
da sich die Wetterau hebt an. Dauernheim liegt zur rechten Hand
in einem feinen fruchtbarn Land..." An den Ufern der
Nidda bietet ein Naturschutzgebiet zahlreichen Vögeln ein paradiesisches
Zuhause.
Dauernheimer Bilder (von links oben nach rechts
unten): Spielplatz Westring - alte Niddabrücke - Blick aufs
"Wochenendgebiet" - an der Nidda - der alte Born in der
Borngasse - Hochwasser der Nidda
Sehenswert sind
in Dauernheim vor allem die aus dem 13. Jh stammende Kirche,
die etwa 100 zum Teil in drei Schichten übereinanderliegenden
ehemaligen Weinkeller sowie viele schön
renovierte alte Fachwerkhäuser.
Insgesamt 13 Vereine mit 1.896 Mitgliedern bieten ein umfangreiches
Freizeitangebot und sorgen für ein stark ausgeprägtes
Gemeinschaftsempfinden. Neben den eigentlichen Vereinsaktivitäten
sind die zahlreichen traditionellen Feste
sowie auch die alljährlichen Karnevalssitzungen der Vereine
stets gut besucht.
Dauernheim ist als kleines Dorf in erster Linie Wohngemeinde für
die in den umliegenden Städten Beschäftigen, bietet aber
immerhin in 41 Kleinbetrieben 160 Arbeitsplätze.
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